Samstag, August 29, 2015

Im Garten meiner Eltern

Ich möchte euch mal wieder in den wunderbaren Garten meiner Eltern mitnehmen. Aus dem einstigen Nutzgarten meiner Großeltern, hat meine Mama ein Paradies mit Stauden, Sträuchern, Einjährigen, einem Teich, unzähligen Topfpflanzen, Obstbäumen und Gemüsebeeten geschaffen.

Da meine Mama viele besondere Perlagonien hat, werden diese natürlich überwintert. Leider will mir das nicht gelingen und ich bin immer wieder begeistert, wie schön auch die überwinterten Exemplare innerhalb kürzester Zeit blühen.

Neben ausgefallenen Perlagonien und Fuchsien hat meine Mama auch eine kleine Sammlung von Zierkleepflanzen. Auf der alten Leiter sehen sie so in der Gruppe ganz toll aus. So ein Leiterregal wünsche ich mir schon lange, nur leider gibt es bei uns in der Gegend selten schöne Flohmärkte. Daher habe ich mich mal im Internet auf die Suche gemacht und bin bei Lidl fündig geworden. Das Leiterregal von Lidl sieht super aus (hier), ist nicht zu teuer und weiße Farbe habe ich ohnehin immer vorrätig. :-)

In den Blumenbeeten findet man viele verschiedene Phloxe, die auch zu meinen Lieblingspflanzen zählen. Der blaue Phlox ist besonders toll, denn je nach Lichteinfall verändert er seine Farbe. Tagsüber ist er eher violett, abends in der Dämmerung wird er richtig blau. Eine wunderbare Pflanze, die ich auch in meinem Garten habe. Ich habe diese Sorte sogar bei Lidl im Shop entdeckt (hier).

Neben dem Teich wächst ein weißer Phlox, der da eigentlich gar nicht hingehört. Aber alle Ausrottungsversuche meiner Mama waren umsonst. Er kommt jedes Jahr wieder. Zum Glück, denn es ist eine wunderschöne kompakte Pflanze, die nicht zu hoch wird.

Schmetterlingsflieder gehört meiner Meinung nach in jeden Garten. Nur leider habe ich keinen der bunten Gesellen mit der Kamera erwischt.

Ich finde es schön, wenn es zu manchen Pflanzen sogar eine Geschichte gibt. Der dunkle Phlox stammt zum Beispiel noch von einer älteren Tante und wuchs früher bei unserem Bauernhof.

Wie auch bei mir, findet man den fliederfarbenen Phlox am häufigsten. Scheint wohl eine sehr dominante Sorte zu sein.

Von der weißen Spornblume habe ich mir einen Ableger mitgenommen. Ich freue mich schon, wenn daraus auch mal so ein schöner großer Busch wird.


Hinter den riesengroßen Ziergräsern liegt der Gartenteich.

Heuer scheint wirklich ein gutes Rosenjahr zu sein. Bei meiner Mama blühen noch viele Stöcke und auch bei mir gibt es eine zaghafte zweite Blüte.


Die rosa Hortensie ist ein Traum. Leider wächst sie etwas versteckt und man sieht sie kaum.

Wahrscheinlich aufgrund der großen Hitze sind die Dahlien nicht so hoch wie sonst geworden. Das ist mir bei vielen Pflanzen aufgefallen. Meine Silberkerze daheim war sonst immer über 1,5 Meter hoch, heuer hat sie nicht einmal 1 Meter Höhe erreicht.

Die meisten Einjährigen dürfen wachsen, wo sie wollen. Der weiße Ziertabak ist richtig hoch, so kenne ich den gar nicht.

Das rot/lila Köcherblümchen muss ich nächstes Jahr auch haben. Es ist eine hübsche Einjährige, die nicht sehr hoch wird und den ganzen Gemüsegarten bei meinen Eltern eingenommen hat.

Duftwicken hatte ich schon lange nicht mehr, das muss ich nächstes Jahr unbedingt ändern.

Von dem hohen Knöterich habe ich mir bereits im letzten Herbst einen Ableger mitgenommen. Ich finde es so schön, wenn die roten Blütenkerzen über den anderen Pflanzen schweben. Hoffentlich sieht das bei mir auch mal so toll aus.

Ein Hawaiilieschen mit bunten Blättern habe ich noch nie gesehen.

Mittwoch, August 26, 2015

Schattengarten

Ich bin echt froh, dass es in meinem Garten sowohl einen sonnigen Teil, als auch einen Schattengarten gibt. So hat man viel mehr Möglichkeiten und muss auf (fast) keine Pflanzenwünsche verzichten.

Auch wenn es auf den Fotos anders aussieht, ist es doch den ganzen Tag schattig in diesem Bereich unseres Gartens. Lediglich am Abend gehen sich ein, zwei Sonnenstunden aus (die ich dann zum Fotografieren nutze). In erster Linie wachsen dort Hortensien, Funkien, Storchenschnäbel und andere schattenverträgliche Stauden. 
Die Tellerhortensie habe ich als Ableger vor ein paar Jahren bekommen. Mittlerweile hat sie sich prächtig entwickelt und seit letztem Jahr blüht sie auch. Davor steht ein Zwerg-Geißbart, eine tolle Schattenstaude für den Beetvordergrund.

Glockenblumen dürfen sich bei mir ungehindert ausbreiten. Letztes Jahr war das Beet voll mit roter Punktglockenblume, die sich heuer gar nicht blicken lies. Dafür war die Pfirsichblättrige Glockenblume umso schöner. Auch sie ist von selbst gekommen.

Da wir keine Kinder haben, darf auch der Eisenhut in meinem Garten wandern. Ansonsten würde ich auf diese sehr giftige Pflanze wohl verzichten. Dahinter steht eine rosa Annabell-Hortensie. Sie ist heuer leider etwas untergegangen, da Clematis Alpina extrem gewachsen ist. Da wird wohl ein Rückschnitt fällig. 

Auf der anderen Seite steht die weiße Schwester von Annabell. Ich habe sie erst letztes Jahr gepflanzt, aber sie hat trotzdem ganz toll geblüht.

Spieren mag ich sehr gerne und habe mehrere davon im Garten. Sie wachsen im Schatten genau so gut, wie in der Sonne, nur eben langsamer.

Den Namen der Zwerghosta weiß ich zwar nicht, aber ich habe sie seit vielen Jahren schon im Topf, was ihr sichtlich gefällt. Besonders schön sind ihre dunklen Blüten, die erst im Juli erscheinen.

Der Standort ist perfekt für einige meiner Topfhortensien. Auf der sonnigen Terrasse sind leider die Blüten viel zu schnell verbrannt.

Keinesfalls möchte ich auf den Eschenahorn verzichten und ich bin immer noch froh, dass ich ihn in meiner Anfangszeit gekauft habe, obwohl ich rein gar nichts darüber wusste. Mir gefielen einfach die rosa Blätter. :-)

Im Beet hinter dem Bäumchen habe ich die Taglilien entfernt und durch Astilben ersetzt. Das passt viel besser und die Taglilien hatten ohnehin die falsche Farbe. Gelb statt rosa! Das geht doch gar nicht. *lach*

Rispenhortensien gehören eher in die Sonne, daher könnte "Vanille Fraise" auch schöner sein. Vielleicht bekommt sie irgendwann einen neuen Platz, wenn mal wieder eine Rose das Zeitliche segnet.

Die dunkelrote Verbene hat sich so toll entwickelt, ich bin dieses Jahr echt begeistert von den Sommerblumen. Letztes Jahr war dieser Korb gar nicht schön, es hatte ja ständig geregnet.


Da ich gerne das Ausgefallene mag, habe ich mich sehr gefreut, dass ich die rote Perlagonie mit den spitzen Blättern gefunden habe. Schade, dass ich mit dem Überwintern kein Glück habe.

Mittlerweile sind die weißen Annabell-Blüten vergrünt, aber das macht nichts. Im Gegenteil, mit dem gestreiften Gras sieht das einfach umwerfend aus.

Hortensie "Magical Four Seasons" würde im Topf wahrscheinlich besser gedeihen und viel früher blühen. Aber mein Platz für Töpfe ist leider schon etwas rar. *hüstel*

Nach einer kleinen, dringend nötigen Pause kommt nun der Sommer zurück. Ende August noch über 30°C das gibt es auch selten. Ist mir ganz recht, es gibt viel zu tun im Garten!

Freitag, August 21, 2015

Mädchenzimmer

Da es endlich regnet, gibt's draußen gerade nichts zu tun und ich habe die Zeit genutzt und wiedermal etwas von Tilda genäht. Passend zum Sommer sind es die Wale aus meiner To-Do-Liste geworden.

Da in meinem Zimmer ohnehin Pastellfarben vorherrschen, bin ich bei der sommerlichen Variante geblieben und habe die Walfamilie in hellblau gemacht. Besonders süss finde ich die Pocken, die bei Mama Wal aus alten Wäscheknöpfen bestehen ...

... und bei Papa Wal gehäkelt sind. Wenn man das Schnittmuster noch etwas vergrößert, dann könnte ich mir das Ganze auch gut als Kissen vorstellen. Oder als Applikation auf einer Decke.

Und weil ich euch schon lange nicht mehr in mein Zimmer mitgenommen habe, dachte ich mir, ich zeige euch noch ein paar aktuelle Bilder. Eigentlich ist es unser Gästezimmer, aber da es selten als solches benutzt wird, ist es in erster Linie mein PC- und Kreativraum und ganz nach meinem Geschmack eingerichtet.

Der schöne Bänderhalter im Hintergrund ist von Tilda und ich habe ihn mir sozusagen zum Geburtstag geschenkt. ;-)

In den Moppe-Kommoden habe ich meine Stempelsammlung und Zubehör untergebracht. Ich habe sie nun endlich auch geweisselt, damit sie besser ins Gesamtbild passen. Als Verzierung habe ich kleine Metallschildchen angeklebt.

Was ich auch sehr gerne mag, sind Pinwände aus alten Bilderrahmen. Dafür habe ich einfach einen Rahmen weiß gesprüht und Hasendraht dahinter getackert. Für so kleine Dinge nehme ich am liebsten Sprühlack, das geht einfacher und wird schöner, als mit dem Pinsel. Bei Hellweg habe ich diesen Lack gefunden, den ich nun schon seit einigen Jahren benutze. Ganz billig ist er zwar nicht, aber dafür auch viel besser, als der vom Discounter. Wer keinen Hellweg in der Nähe hat (ich zum Glück schon), dem kann ich den Online-Shop empfehlen.

Das Mini-Tablett sieht zwar so künstlich gealtert auch ganz hübsch aus, aber ich denke, es wird auch noch weiß oder grau werden.

Das Nähkörbchen habe ich mal in unserem Secondhandshop (den es leider nicht mehr gibt) gefunden. Es war aber dunkelbraun und musste sich natürlich auch einer Farbkur in hellem grau unterziehen. Genauso wie die Holzbox, die ich geweisselt und mit einem Möbeltattoo aufgehübscht habe.

Solche geflochtenen Boxen hatte ich noch einige in meinem Fundus, nur gefielen sie mir in naturfarben nicht mehr. Hierfür ist Sprühlack natürlich optimal und damit es nicht langweilig aussieht, habe ich noch ein Emailleschild "angenäht".

Meine Orchideen leiden leider immer wieder unter Wollläusen und diese Pflegefälle habe ich getrennt von den anderen in meinem Zimmer untergebracht. Glücklicherweise hindert sie das nicht daran zu blühen.

Am Wochenende soll es endlich wieder wärmer werden, aber zum Glück nicht mehr heiß! Da werde ich dann hoffentlich wieder Zeit für meine Garten haben, denn wenn ich im Baumarkt bin, dann müssen selbstverständlich immer Pflanzen mit ;-) und die warten nun darauf, in die Erde zu kommen.